Files
vendoo/docs/PRODUCTION_UPDATER_3_2.md
Masterluke77andGitHub 40071f718e Vendoo 1.43.0 – Production Update
Manifestbasierter Production-Updater 3.3, Modulnavigation, optionales Produktbild Studio, Listing-Studio-Aktionsleiste sowie plattformübergreifende Windows-/Linux-Release-Gates.
2026-07-10 13:16:21 +02:00

1.9 KiB

Vendoo Production Updater 3.2

Architekturwechsel

Updater 3.2 verwendet keine Ausschlusslisten-Kopie und leert die geklonte main-Arbeitskopie nicht mehr.

Der Release enthält release-manifest.json mit:

  • jeder auszuliefernden Quelldatei,
  • Dateigröße,
  • SHA-256-Prüfsumme,
  • verbindlichen Pflichtdateien,
  • ausschließlich expliziten Löschungen in removedFiles.

Anwendung

  1. main wird in einen isolierten Arbeitsordner geklont.
  2. Das gesamte Paket wird gegen release-manifest.json geprüft.
  3. Sichere Paketdateien, die nicht im Manifest stehen, blockieren das Update.
  4. Manipulierte oder fehlende Dateien blockieren das Update.
  5. Der Release wird als Overlay angewendet; bestehende Baseline-Dateien bleiben erhalten.
  6. Nur Einträge in removedFiles werden gelöscht.
  7. Jede kopierte Datei wird im Ziel erneut per SHA-256 geprüft.
  8. Erst danach laufen npm ci und npm run verify:all.

Pflichtdateien

Unter anderem müssen immer vorhanden sein:

  • db/schema.sql
  • lib/db.mjs
  • package.json
  • package-lock.json
  • server.mjs
  • bootstrap.mjs
  • Updater-Preflight, UI, Host und Worker

Sitzungen

Sitzungsstände der Updater-2.x-Reihe werden nicht übernommen. Updater 3.2 beginnt mit einem neuen Release-Branch und einer neuen, versionsgebundenen Sitzung.

Steuerdatei-Vertrag 3.2

release-manifest.json ist kein selbstgehashter Payload-Eintrag. Der Applier kopiert es nach erfolgreicher Payload-Prüfung als separates Steuerartefakt bytegenau in die Git-Arbeitskopie. Verifier in einer Git-Baseline dürfen zusätzliche unveränderte Dateien sehen, müssen aber jede manifestierte Datei und ihre SHA-256-Prüfsumme bestätigen.

Fehlerdarstellung

Bei fehlgeschlagenen Prozessen priorisiert der Worker stderr als Fehlerausgabe und zeigt stdout nur gekürzt als ergänzende letzte Standardausgabe. Dadurch bleibt die eigentliche Ursache im Statusfenster sichtbar.